Hyperthermie

Wesentliches Behandlungskonzept der integrativen und komplementären Krebsbehandlung ist die lokale Tiefenhyperthermie
Zur Aktivierung des Immunsystems bei Krebserkrankungen setzen wir eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers ein, das Fieber.

Mit der lokalen Tiefenhyperthermie (örtliche Fiebertherapie) ist es möglich, den Krebs und die Tumorumgebung gezielt so zu erwärmen, dass eine Schädigung oder Zerstörung der Krebszellen eintritt.
Wir empfehlen deswegen den konsequenten Einsatz der  lokalen Hyperthermie (örtliche Fiebertherapie) bei allen Krebserkrankungen.

Nach einer ganzheitlichen Analyse des Patienten wird ein individueller Therapieplan erstellt.

Die lokale Hyperthermiebehandlung ist ein schonendes und schmerzloses Krebsbehandlungsverfahren, das in fast allen Krankheitsstadien angewandt werden kann.

Sie sollte jedoch möglichst früh erfolgen, um einen bestmöglichen Behandlungseffekt zu erreichen.

In unserem Zentrum kommen zwei ONCOTHERMIE-Systeme „EHY 2000“ zum Einsatz. 

Ziel der lokalen Tiefenhyperthermie ist:

  1. Tumorzerstörung (Nekrose durch Erwärmung)
  2. Nährstoffverarmung der Krebszelle
  3. Übersäuerung des Krebsgeschwulstes
  4. Hemmung der Reparaturmechanismen bösartiger Zellen
  5. Verbesserte Wirksamkeit von Chemo- und Strahlentherapie

Die Hyperthermiebehandlung wird bei Bedarf durch individuell erstellte Behandlungspläne ergänzt.